Übungs­se­quenz

(Agnes Ein­horn)

Exer­cise Sequen­ces

Die Übungsse­quenz ist ein Abschnitt des Unter­richts­pro­zes­ses oder eines Lehr­werks, in dem gut vor­be­rei­te­te Übun­gen statt­fin­den. Die ein­zel­nen Übun­gen ent­wi­ckeln Teil­kom­pe­ten­zen, die zum Errei­chen des geplan­ten Lern­ziels oder Lern­er­geb­nisses wich­tig sind. Der Auf­bau der Übungsse­quenz spie­gelt die didak­ti­schen Über­le­gun­gen der Lehr­kraft und/oder der Auto­ren wider. Bei der Bestim­mung der Abfol­ge der ein­zel­nen Übun­gen ist der Ent­wick­lungs­pro­zess der Ler­ner das über­ge­ord­ne­te Ziel. Die erwar­te­ten Lern­er­geb­nis­se bestim­men näm­lich stark, wie die Übungsse­quenz auf­ge­baut und geplant wird. Für einen geeig­ne­ten Auf­bau einer Übungsse­quenz kön­nen Richt­li­ni­en fest­ge­legt wer­den, vor allem die Pro­gres­si­on, die meis­tens von den  geschlos­se­nen Auf­ga­ben und Übun­gen zu den offe­nen und von mehr Steue­rung zu weni­ger Steue­rung geht (hier soll­te das Prin­zip der voll­stän­di­gen Hand­lung berück­sich­tigt wer­den; ver­glei­che Schel­ten 2002).

Lite­ra­tur

  • Schel­ten, Andre­as (2002), Über den Nut­zen der Hand­lungs­re­gu­la­ti­ons­theo­rie für die Berufs- und Arbeits­päd­ago­gik.  Päd­ago­gi­sche Rund­schau 56: 6, 621–630.

(Mehr zu die­sem The­ma im Modul 6 der Mul­ti­lin­gua Aka­de­mie)

 

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