Übung

(Agnes Ein­horn)

Exer­cise

Übun­gen sind Schü­ler­tä­tig­kei­ten oder Hand­lun­gen im Unter­richts­pro­zess, die zum Erwerb oder zur Stei­ge­rung der Schü­ler­kom­pe­ten­zen geplant und durch­ge­führt wer­den. Die Begrif­feAuf­ga­be‘ und ‚Übung‘ wer­den in der Umgangs­spra­che oft als Syn­ony­me ver­wen­det, in der Fach­li­te­ra­tur fin­det sich aber bei eini­gen Auto­ren eine Unter­schei­dung nach didak­ti­scher Funk­ti­on (Funk, Kuhn, Ski­ba, Spa­ni­el-Wei­se & Wicke 2014; Häu­ser­mann & Pie­pho 1996). In die­sem Kon­text die­nen Übun­gen dem Auf­bau der Lern­er­kom­pe­ten­zen (zum Bei­spiel Lese­kom­pe­tenz). Mit­hil­fe von Übun­gen wer­den Teil­be­rei­che ent­wi­ckelt und geför­dert, sie berei­ten auf die „ech­te“, lebens­na­he Kom­mu­ni­ka­ti­on vor. Die Auf­ga­be ist dage­gen eine Akti­vi­tät, in der die Schü­ler mit sehr wenig Unter­stüt­zung eine ech­te kom­mu­ni­ka­ti­ve Situa­ti­on bewäl­ti­gen müs­sen (Roche & Ter­ra­si-Hau­fe 2017).

Lite­ra­tur

  • Funk, Her­mann; Kuhn, Chris­ti­na; Ski­ba, Dirk; Spa­ni­el-Wei­se, Doro­thea & Wicke, Rai­ner E. (2014), Auf­ga­ben, Übun­gen, Inter­ak­tio­nen. Mün­chen: Goe­the Insti­tut, Klett Lan­gen­scheidt.
  • Roche, Jörg & Ter­ra­si-Hau­fe, Eli­sa­bet­ta (2017), Lern­ziel sprach­li­che Hand­lungsfä­hig­keit. In: Gün­ther, Hart­mut; Kniff­ka, Gabrie­le; Knoop, Gabrie­le & Riecke-Bau­erle­cke, Tho­mas (Hrsg.), Basis­wis­sen Leh­rer­bil­dung: DaZ unter­rich­ten. Klett-Kall­mey­er: Seel­ze, 70–87.

 

(Mehr zu die­sem The­ma im Modul 6 Unter­richts­ma­nage­ment  der Mul­ti­lin­gua Aka­de­mie)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.