U-Kur­ve

(Manue­la Sato-Prinz)

U-Cur­ve

Die Theo­rie der U-Kur­ve geht auf Lys­gaard (1955) zurück und beschreibt die kul­tu­rel­le Anpas­sung von Men­schen in einem ander­s­kul­tu­rel­len Umfeld in Form einer U-Kur­ve. Laut Lys­gaard (1955) wer­den dabei drei Sta­di­en durch­lau­fen: eine Ein­gangs­pha­se, in der die mobi­len Per­so­nen die Anpas­sung an das neue Umfeld als ein­fach emp­fin­den, eine Pha­se der Kri­se, in der die Anpas­sung wenig gelingt, und letzt­lich eine Pha­se der Erho­lung, in der sich die Per­so­nen mehr und mehr als inte­griert erle­ben. Lys­gaar­ds Theo­rie (1955) ähnelt mit sei­nem para­bel­för­mi­gen Ver­lauf dem Modell des Kul­tur­schocks von Oberg (1960).

Lite­ra­tur

  • Lys­gaard, Sver­re (1955), Adjust­ment in a For­eign Socie­ty: Nor­we­gi­an Flub­right Gran­tees Visi­ting the United Sta­tes. Inter­na­tio­nal Soci­al Sci­ence Bul­le­tin 7, 45–58.
  • Oberg, Kaler­vo (1960), Cul­tu­ral Shock: Adjust­ment to New Cul­tu­ral Envi­ron­ments. Prac­tical Anthro­po­lo­gy: For the Chris­ti­an Stu­dent of Anthro­po­lo­gy 7, 177–182.

(Mehr zu die­sem The­ma im Modul 7 Kul­tur- und Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten der Mul­ti­lin­gua Aka­de­mie)

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