Wech­sel­prä­po­si­ti­on

(Jörg Roche & Sabi­ne de Knop)

Eine Wech­sel­prä­po­si­ti­on ist eine Prä­po­si­ti­on, die ent­we­der mit dem Akku­sa­tiv oder mit dem Dativ benutzt wer­den kann. Die for­ma­le Wahl hängt ent­we­der von der Valenz des Verbs ab, wie etwa in Sie erin­ner­te sich an die schö­ne Zeit, oder von der Funk­ti­on der Nomi­nal­phra­se im Satz, die mit der Wech­sel­prä­po­si­ti­on ein­ge­führt wird, wie in Das klei­ne Kind leg­te das Buch auf den Tisch. Kon­zep­tu­ell ent­schei­det sich die Wahl dar­an, ob eine Grenz­über­schrei­tung (Ursprung-Weg-Ziel, Akku­sa­tiv) oder ein Ver­bleib inner­halb einer Gren­ze (Dativ) mar­kiert wer­den soll.

(Mehr zu die­sem The­ma im Modul 1 Spra­chen­ler­nen und Kogni­ti­on der Mul­ti­lin­gua Aka­de­mie)

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