Dig­los­sie, Tri­g­los­sie, Polyglos­sie

(Jala Gari­bo­va & Patri­cia Boos)

Dig­los­sia, Tri­g­los­sia, Polyglos­sia

Die Begrif­fe Dig­los­sie und Tri­g­los­sie, For­men der ter­ri­to­ria­len Mehr­spra­chig­keit, bezeich­nen die Spra­chen­si­tua­ti­on in mehr­spra­chi­gen Gesell­schaf­ten mit zwei oder drei Spra­chen oder Varie­tä­ten, die in bestimm­ten Situa­tio­nen für bestimm­te Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Es fin­det eine Ver­tei­lung der Spra­chen auf bestimm­te Domä­nen statt. In Luxem­burg ist zum Bei­spiel die Natio­nal­spra­che und die Erst­spra­che der meis­ten Ein­woh­ner Luxem­bur­gisch und es wird auch im Radio und Fern­se­hen häu­fig gespro­chen, aber Deutsch und Fran­zö­sisch wer­den als Amts­spra­chen genutzt. Bei einer Kon­stel­la­ti­on, in der mehr als drei Spra­chen in einer Gesell­schaft, in einem geo­gra­fi­schen Gebiet oder inner­halb einer Gemein­schaft ver­wen­det wer­den, spricht man von Polyglos­sie.

Lite­ra­tur

  • Riehl, Clau­dia Maria (2013), Sprach­kon­takt­for­schung. Eine Ein­füh­rung (3., über­arb. Aufl.). Tübin­gen: Narr.

(Mehr zu die­sem The­ma im Modul 4 Mehr­spra­chig­keit und Spra­chen­er­werb der Mul­ti­lin­gua Aka­de­mie)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.