Das Euro­päi­sche Spra­chen­port­fo­lio

(Eni­kő Öve­ges)

The Euro­pean Lan­guages Port­fo­lio

Das Euro­päi­sche Spra­chen­port­fo­lio ist ein wich­ti­ges Werk­zeug zur Ein­füh­rung des Gemein­sa­men Euro­päi­schen Refe­renz­rah­mens im Unter­richt ist das Euro­päi­sche Spra­chen­port­fo­lio (https://www.coe.int/en/web/portfolio). Es umfasst eine Samm­lung der for­ma­len und infor­mel­len Sprach­lern­er­fah­run­gen des Ein­zel­nen mit drei Haupt­kom­po­nen­ten: (1) Spra­chen­pass: ein Über­blick zur Sprach­kom­pe­tenz (Fähig­kei­ten, for­ma­le Qua­li­fi­ka­tio­nen, Beur­tei­lung), (2) Spra­chen­bio­gra­phie: die Refle­xio­nen des Ler­ners über den und die Bewer­tung des Sprach­lern­pro­zes­ses und der Erfah­run­gen, (3) Dos­sier: Auf­zeich­nun­gen zur Doku­men­ta­ti­on der Erfol­ge und Erfah­run­gen aus (1) und (2). Das Euro­päi­sche Spra­chen­port­fo­lio wur­de zu meh­re­ren Ver­sio­nen für die unter­schied­li­chen Alters­grup­pen der Spra­chen­ler­ner wei­ter­ent­wi­ckelt: für jun­ge Ler­ner, Schul­kin­der und Erwach­se­ne. Es dient zwei Zwe­cken: Einer­seits soll es den Ler­nern dazu ver­hel­fen, den eige­nen Sprach­lern­hin­ter­grund zu doku­men­tie­ren, und ande­rer­seits die Sprach­re­fle­xi­on und -bewusst­heit und damit auch die Ver­ant­wor­tung und das Enga­ge­ment des Ler­ners für die eige­ne Sprach­ent­wick­lung zu stei­gern. Das Euro­päi­sche Spra­chen­port­fo­lio nutzt die Niveau­stu­fen und die deskrip­ti­ven Ska­len des Gemein­sa­men Euro­päi­schen Refe­renz­rah­mens. Die Port­fo­lios wur­den in den ver­schie­de­nen Län­dern auf Basis der all­ge­mei­nen Struk­tur ent­wi­ckelt, die vom Euro­pa­rat fest­ge­legt wur­de; Anlei­tungs­do­ku­men­te unter­stüt­zen ihre Nut­zung (McLag­an 2006). Das Euro­pean Cent­re for Modern Lan­guages (ECML) hat eine spe­zi­el­le Sei­te für Lehr­kräf­te ver­öf­fent­licht, die die­se Stu­fen erklärt (http://elp.ecml.at/).

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