Natio­nen­bild

(Manue­la Sato-Prinz)

Natio­nal Image

Ein Natio­nen­bild ist eine Form von über­ge­ne­ra­li­sie­ren­der Wahr­neh­mung. Es bezieht sich auf eine Grup­pe von Men­schen, die sich durch eine gemein­sa­me Natio­na­li­tät defi­niert. Natio­nen­bil­der beinhal­ten einer­seits sozi­al tra­dier­te (Auto-)Ste­reo­ty­pe und Vor­ur­tei­le. Ande­rer­seits ent­hal­ten sie auch sehr indi­vi­du­el­le Antei­le wie per­sön­li­che Erfah­run­gen, posi­ti­ve und nega­ti­ve Gefüh­le oder auch dif­fe­renzieren­de und pau­scha­li­sie­ren­de Wahr­neh­mun­gen sowie Ver­mu­tun­gen. Durch die per­sön­li­chen Antei­le wer­den Natio­nen­bil­der als schnel­ler wand­lungs­fä­hig erach­tet als Ste­reo­ty­pe und Vor­ur­tei­le.

Lite­ra­tur

  • Lösch­mann, Mar­tin (1998), Ste­reo­ty­pe, Ste­reo­ty­pe Und Kein Ende. In: Mar­tin Lösch­mann & Mag­da Stro­ins­ka (Hrsg.), Ste­reo­ty­pe Im Fremd­spra­chen­un­ter­richt. Frank­furt am Main, New York: P. Lang, 7–33.

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