Know­led­ge­ab­le Tea­cher Hypo­the­sis (KTH)

(Agnes Ein­horn & Eva Major)

Die For­schung zur Qua­li­tät von Lehr­kräf­ten nennt zwei Argu­men­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten als Aus­gangs­punkt: die Bright Per­son Hypo­the­sis (BPH) und Know­led­ge­ab­le Tea­cher Hypo­the­sis (KTH). Die Know­led­ge­ab­le Tea­cher Hypo­the­sis (KTH) besagt, dass Lehr­kom­pe­ten­zen lern­bar sind, in einer pro­fes­sio­nel­len Umge­bung aner­kannt wer­den und im Lau­fe der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Grup­pe von Fach­leu­ten ent­wi­ckelt wer­den kön­nen. Zu den erlern­ba­ren Inhal­ten gehö­ren: das fach­spe­zi­fi­sche Inhalts­wis­sen der Lehr­kräf­te, das fach­spe­zi­fi­sche, päd­ago­gi­sche Inhalts­wis­sen und das fachun­spe­zi­fi­sche psy­cho­lo­gisch-päd­ago­gi­sche Wis­sen. Die­se drei sind also die Berei­che, in denen zukünf­ti­ge Leh­rer und Leh­re­rin­nen geschult wer­den müs­sen. Der Anteil die­ser Ele­men­te inner­halb des Leh­rer­aus­bil­dungs­pro­gramms kann vari­ie­ren (Kun­ter et al. 2013).

Lite­ra­tur

Kun­ter, Marie­ke; Klus­mann, Uta; Baum­ert, Jür­gen; Rich­ter, Dirk; Voss, Tha­mar & Hach­feld, Axin­ja (2013), Pro­fes­sio­nal com­pe­tence of tea­chers: Effects on inst­ruc­tio­nal qua­li­ty and stu­dent deve­lop­ment. Jour­nal of Edu­ca­tio­nal Psy­cho­lo­gy 105: 3, 805–820.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.