H-Varie­tät und L-Varie­tät

high varie­ty, low varie­ty

Eine H-Varie­tät wird in einer Sprach­ge­mein­schaft für for­mel­le Zwe­cke in offi­zi­el­len Domä­nen ver­wen­det und besitzt im Gegen­satz zur L-Varie­tät ein höhe­res sozia­les Pres­ti­ge. Eine L-Varie­tät wird in infor­mel­len Situa­tio­nen wie zum Bei­spiel in der Fami­lie oder in Gesprä­chen unter Freun­den ver­wen­det und besitzt im Gegen­satz zur H-Varie­tät ein gerin­ge­res sozia­les Pres­ti­ge. Ein Bei­spiel stellt die grie­chi­sche Schrift­spra­che (Katha­ré­vu­sa) als H-Varie­tät und die grie­chi­sche Volks­spra­che (Dhi­mo­ti­ki) als L-Varie­tät dar.

Lite­ra­tur

  • Riehl, Clau­dia Maria (2013), Sprach­kon­takt­for­schung. Eine Ein­füh­rung (3., über­arb. Aufl.). Tübin­gen: Narr.

(Mehr zu die­sem The­ma im Modul 4 Mehr­spra­chig­keit und Spra­chen­er­werb der Mul­ti­lin­gua Aka­de­mie)

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