Bedarfs­ana­ly­se

(Eni­kő Öve­ges)

Moti­va­tio­nal Ana­ly­sis

Eine Bedarfs­ana­ly­se ist Grund­la­ge der Lehr­plan­ent­wick­lung und der Umset­zung von Lehr­plä­nen und auch der aktu­el­len Unter­richts­pla­nung. Sie kann in tra­di­tio­nel­len (instruk­tio­nis­tisch gepräg­ten Lehr­plä­nen) in drei Pha­sen unter­teilt wer­den: Input (Aus­wahl der sprach­li­chen Inhal­te), Pro­zess (Metho­dik der Ver­mitt­lung) und Out­put (Lern­er­geb­nis­se). Drei Ansät­ze las­sen sich für die Ent­wick­lung eines Cur­ri­cul­ums unter­schei­den: (1) for­ward, (2) cen­tral und (3) back­ward design. Als for­ward design gilt der Ansatz des Euro­pa­rats aus den 1970er Jah­ren oder der inhalts­ba­sier­te Fremd­spra­chen­un­ter­richt (Con­tent-Based Lan­guage Tea­ching). Das cen­tral design setzt beim Pro­zess an (Lehr­ak­ti­vi­tä­ten, Metho­den) und lei­tet Input und Out­put von der Unter­richts­me­tho­dik ab. Bei­spie­le dafür sind der Silent Way oder das Coun­sel­ling Learning. Das back­ward design geht vom Out­put aus. Das heißt, dass zunächst Aus­sa­gen über die erfor­der­li­chen Ergeb­nis­se getrof­fen wer­den.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.