Rede-Ges­te-Inte­gra­ti­on

(Sil­va Lade­wig)

Ges­tu­re Speech Inte­gra­ti­on

Die Inte­gra­ti­on von Rede und Ges­te bezeich­net das enge Zusam­men­spiel von rede­be­glei­ten­den Ges­ten (ges­ti­sche Dar­stel­lungs­wei­sen) und der Laut­spra­che aus­ge­hend von den Beob­ach­tun­gen, wonach Ges­ten über­wie­gend mit der Rede pro­du­ziert wer­den, sie mit sprach­li­chen Ein­hei­ten syn­chro­ni­siert sind, sich par­al­lel zum Erst­sprach­er­werb ent­wi­ckeln, ihre Pro­duk­ti­on in Fäl­len von Apha­sie beein­träch­tigt ist und Ges­ten par­al­lel zur Spra­che seman­ti­sche, syn­tak­ti­sche und prag­ma­ti­sche Funk­tio­nen aus­füh­ren. Die­se Annah­men sind durch neue­re Stu­di­en etwa zum Sprach- und Ges­ti­ker­werb (moder­ne Ges­tik­for­schung), durch neu­ro­lo­gi­sche Fun­die­rung bei­der Aus­drucks­mo­da­li­tä­ten, aber vor allem durch die Inter­ak­ti­on von Spra­che und Ges­te in der Infor­ma­ti­ons­über­mitt­lung gestützt.

(Mehr zu die­sem The­ma im Modul 2 Kogni­ti­ve Lin­gu­is­tik der Mul­ti­lin­gua Aka­de­mie)

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